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Leichte Sprache

Hier finden Sie das Smart City Programm in leichter Sprache!

Smart City

Dieser Text geht um das Thema Smart City.

Smart City ist Englisch.

Es heißt: Schlaue Stadt.

Bamberg ist eine schlaue Stadt.

Wir wollen Ihnen das genau erklären.

Wir schreiben diesen Text in Leichter Sprache.

Was ist Leichte Sprache?

Leichte Sprache ist ein einfaches Deutsch.

Leichte Sprache verstehen sehr viele Menschen.

Viele Menschen sind auf Leichte Sprache angewiesen.

Beispiele:

  • Menschen mit Lern∙schwierigkeiten
  • Menschen aus anderen Ländern
  • Menschen mit Gehörlosigkeit
  • Menschen mit Erkrankungen im Gehirn

Leichte Sprache ist gut zu verstehen.

Leichte Sprache ist gut zu lesen.

Wir schreiben in großer Schrift.

Wir machen kurze Sätze.

Wir benutzen keine schweren Wörter.

Warum wir in Leichter Sprache schreiben:

Alle Menschen sollen unseren Text verstehen.

Jeder Mensch hat das Recht auf Informationen.

Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung.

Alle sollen dazu gehören.

Keiner soll ausgeschlossen sein.

Information ist wichtig.

Nur mit guter Information können Menschen gute Entscheidungen treffen.

Alle Menschen sollen für sich selbst gute Entscheidungen treffen.

Alle Menschen sollen über ihr Leben selbst bestimmen.

Was heißt Digitalisierung?

Bei dem Thema Smart City geht es viel um Digitalisierung.

Digitalisierung ist ein schweres Wort.

Man spricht es so: Di-gi-tali-sier-ung.

Digitalisierung heißt:

Informationen werden elektronisch

  • gesammelt
  • gespeichert
  • gesendet.

Elektronisch heißt: mit  Hilfe von Computern.

Früher gab es noch keine Computer.

Da hat man Informationen auf Papier aufgeschrieben.

Man hat zum Beispiel Listen gemacht.

Heute macht man diese Listen und Tabellen im Computer.

Man braucht nicht mehr so viele Akten∙ordner.

Man braucht nicht mehr so viel Regale.

Man kann von überall in die Informationen rein schauen.

Man kann die Informationen schnell an jemand anders schicken.

Das macht man mit einer E-Mail.

Eine E-Mail ist viel schneller als ein Brief.

Und sie kostet weniger Geld.

Die Informationen werden in großen Speichern abgelegt.

Dort sind sie für immer haltbar.

Papier geht nach einer gewissen Zeit kaputt.

Tinte wird blass.

Digitalisierung hat also viele Vorteile.

Digitalisierung hat aber nicht nur mit Informationen zu tun.

Viele Geräte und Fahrzeuge arbeiten heute digital.

Das heißt: Sie arbeiten selbstständig mit eingebautem Computer.

Beispiele:

  • Digital∙kamera
  • Mäh∙roboter
  • Smartphone
  • Staubsauger∙roboter
  • Einpark∙hilfe beim Auto

Diese Geräte und Computer sollen uns das Leben leichter machen.

Die Digitalisierung bei den Informationen bietet mehr Bildung an.

Menschen können mehr und schnellere Informationen bekommen.

Menschen können sich leichter und schneller unterhalten.

Beispiele:

  • mit einer E-Mail
  • in einem Chat im Internet
  • in einer digitalen Konferenz
  • bei einem Workshop im Internet
  • bei einem Lern∙video im Internet.

Was aber hat Digitalisierung mit Smart City zu tun?

Das erklären wir Ihnen jetzt.

Smart City

Smart City heißt: schlaue Stadt.

Es ist der Name von einem Programm.

Das Programm ist von der Regierung in Berlin.

Das Programm gibt Geld an Städte.

Es sind über 17 Millionen Euro.

Die Städte sollen mit dem Geld das Leben in der Stadt besser machen.

Bamberg ist eine von diesen Städten.

Auch die Stadt Bamberg bekommt Geld von der Bundes∙regierung.

In Bamberg soll es noch mehr Digitalisierung geben.

Die neue Digitalisierung soll das Leben besser machen.

Die neue Digitalisierung soll für alle Menschen in Bamberg gut sein.

Beispiele:

  • Schnelle Informationen über Ereignisse
  • Informationen über Veranstaltung
  • Informationen über Treff∙punkte
  • Digitale Messung von der Luft∙verschmutzung
  • Hilfe für weniger Abfall
  • Informationen zum Corona-Virus und den Regeln
  • Informationen über Staus
  • Informationen über Sperrungen
  • Informationen über barriere∙freie Wege

Barriere∙frei heißt: ohne Hindernisse für Menschen mit Behinderungen.

In der Stadt∙verwaltung haben wir Themen gesammelt.

Wir wollen aber auch von den Bürgerinnen und Bürgern noch Ideen bekommen.

Alle diese Themen∙bereiche haben mit Smart City zu tun:

  • Verkehr
  • Kultur (Museum, Konzerte, Theater, Kino, Weltkultur∙erbe, Bauten)
  • Geschichte der Stadt Bamberg
  • Forschung an der Bamberger Universität
  • Bürgerinnen und Bürger
  • Nachbarschaft
  • Digitale Gesundheit.

Die Stadt∙verwaltung hat sogar schon ein paar Projekte:

Verkehr

Menschen sollen in der Stadt einfach zu ihrem Ziel kommen.

Darum wird es in Bamberg bald Mini-Busse geben.

Die Busse fahren immer genau dann, wenn Du es willst.

Auf einer Internetseite kann man sich alles anschauen.

Es gibt auch noch Autos und Roller zum Selber∙fahren.

Nachbarschaft

Jede Bürgerin und jeder Bürger in Bamberg ist wichtig.

Egal, wie jung oder alt man ist.

Egal, ob man schon immer hier wohnt oder zugezogen ist.

Egal, welchen Glauben man hat.

Egal, welches Geschlecht man hat.

Egal, wen man liebt.

Egal, welche Hautfarbe man hat.

Egal, ob man arm oder reich ist.

Jeder ist gleich wichtig.

Keiner wird ausgeschlossen.

Jeder soll seine Meinung sagen.

Alle sollen in Bamberg mit∙bestimmen.

Wir wollen die Meinung von den Bürgerinnen und Bürgern wissen.

Jede Bürgerin und jeder Bürger soll:

  • das Internet nutzen können
  • den Umgang mit dem Internet lernen können
  • etwas im Internet machen können (für sich oder andere).

Wir machen Kurse um den Umgang mit dem Internet zu lernen.

Wir erklären Ihnen Digitalisierung

Wir machen bald ein Heft.

Dort stehen dann alle Angebote und Termine drin.

In der Stadt hängen bald große Tafeln.

Darauf können Sie digitale Informationen lesen.

Beispiele:

  • Informationen über den nächsten Bus
  • Informationen über das Wetter
  • Informationen aus der Nachbarschaft

Die Stadt∙verwaltung wird digital

Bürgerinnen und Bürger müssen manchmal zur Stadt∙verwaltung.

Beispiel:

  • einen neuen Ausweis im Rat∙haus beantragen und abholen
  • einen Antrag beim Sozial∙amt stellen.

Für viele Personen ist aber der Weg schwer.

Oder sie möchten wegen der Corona-Pandemie nicht unterwegs sein.

Bald können Sie viel mehr Anträge von zuhause aus stellen.

Sie müssen dann dafür nicht mehr zum Rathaus.

Sie können das daheim im Internet machen.

Dadurch sparen alle Zeit.

Vielleicht kennen Sie sich aber noch nicht gut mit dem Internet aus.

Vielleicht haben Sie gar kein Internet.

Kein Problem.

Auch daran haben wir gedacht.

Es gibt  bald das Rollende Bürger∙büro.

Rollendes Bürger∙büro

Das Rollende Bürger∙büro ist ein Bus.

Mit diesem Bus kommt das Rathaus zu Ihnen in die Nachbarschaft.

Digitale Gesundheit

Wir werden einen digitalen Stadt∙plan machen.

Dort können Menschen mit Behinderungen barriere∙freie Wege finden.

Beispiel:

Eine Rollstuhl∙fahrerin findet einen Weg ohne Hindernisse zum

Dom.

Wie es weiter geht:

Das Rathaus plant noch viele andere Projekte.

Wir wollen jetzt aber auch Ihre Ideen hören und lesen.

Wir machen Umfragen und reden mit den Menschen.

Machen Sie mit.

Alle Antworten sammeln wir im Internet.

Es gibt eine extra Seite im Internet für Ideen.

Sie heißt: Intra∙kommuna.

Sie können sich die Seite ansehen.

Dazu müssen Sie sich anmelden:

https://bamberg-buerger.intrakommuna.net/net_home/Pages/Startseite

Sie können den Vorschlägen im Internet Punkte vergeben.

Jede Idee ist wichtig.

Es gibt noch eine andere Seite im Internet.

Dort kann man seine Meinung reinschreiben.

Auf der Seite werden Projekte von Smart City vorgestellt.

Die Seite kann man sich im Internet ansehen.

Sie heißt: Bamberg gestalten.

Hier finden Sie die Seite:

https://bamberg-gestalten.de/

Dort kann man auch zu anderen Projekten seine Meinung sagen.

Digitalisierung braucht Zeit.

Sie wird uns ein paar Jahre begleiten.

In Bamberg wird sich viel verändern.

Jede Bürgerin und jeder Bürger soll bei dieser Veränderung mit∙genommen werden.

Die Veränderungen sollen unsere schöne Stadt noch besser machen.

Digitalisierung soll das Leben einfacher machen.

Hier können Sie sich die Version der leichten Sprache auch herunterladen:

Text Leichte Sprache: Vera Apel-Jösch|www.apel-joesch.de ©2021

Illustrationen: Clip Art freeware und Lebenshilfe Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel 2013