Smart City Bamberg
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Ein besonderer Tag für das Projekt BaKIM

Nach vier Jahren Forschung und Entwicklung gehen wir mit unserer Webapplikation live: bakim.bamberg.de

Zur Veröffentlichung durften wir letzte Woche den Bayerischen Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, im Musikpavillon im Bamberger Hain begrüßen – ein passender Ort, denn genau hier stehen die Bäume, deren Schutz BaKIM dient. Für die Stadt Bamberg hat der zweite Bürgermeister Jonas Glüsenkamp Dr. Fabian Mehring in Empfang genommen. Mit dazu kamen der zukünftige Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier und die Stadträtin Melanie Huml.

Was kann die BaKIM WebApp? Das System analysiert hochauflösende Drohnenluftbilder mit KI-Verfahren und erkennt automatisiert Einzelbäume, Baumarten, Vitalität und Schäden wie Mistelbefall. Förster:innen und Baumpfleger:innen erhalten damit ein Werkzeug, das große Flächen schnell und zuverlässig auswerten kann – direkt im Browser, ohne lokale Softwareinstallation.

Bewusst modular gebaut: Die Architektur der Anwendung erlaubt es, zukünftig weitere Funktionen im Biomonitoring zu integrieren. Auch neue serverseitige Auswertungsmodule für Befliegungsdaten sind denkbar – etwa die Gebäudeerkennung, wie sie bereits in Niedersachsen eingesetzt wird. Damit schafft BaKIM die Basis einer erweiterbaren Plattform für die kommunale Fernerkundung.

Dieses Ergebnis wäre ohne das starke Team und die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Universität nicht möglich gewesen. Ein großer Dank geht an Johannes Hölzel und die Forstverwaltung der Stadt Bamberg, an Prof. Dr. Ute Schmid und den Lehrstuhl für Kognitive Systeme der Universität Bamberg sowie an Sascha Götz und das gesamte Smart City Bamberg Programm. Für die Weiterentwicklung zur Webapplikation sind wir sehr froh GFA als kompetenten Entwickler an unserer Seite zu haben.

Der größte Dank geht an das Bayerische Staatsministerium für Digitales, welches BaKIM mit der Förderung in Kommunal?Digital! überhaupt erst ermöglicht hat. Und natürlich an das BMWSB für die Weiterförderung im MPSC Programm.

Gefördert durch:

Durchgeführt vom Wirtschaftsreferat Bamberg

Referat für Wirtschaft und Digitalisierung